Allgemeines zur Digitalkamera
Digitalkameras sind Kameras welche mit einem elektronischen Bildwandler und einem digitalen Speichermedium funktionieren. Die erste Digitalkamera wurde 1963 von David Paul Gregg erfunden. Sie konnte Bilder allerdings nur einige Minuten auf einer sogenannten Videodisk Speichern. Erst ab der Mitte der 80er Jahre waren Digitalkameras praktikabel, wurden damals aber fast ausschließlich von professionellen Fotografen eingesetzt. Erst ab ungefähr 2000 wurden Digitalkameras, nicht zuletzt wegen immer niedrigeren Preisen und dem häufigeren Einsatz von Computern im Privatbereich, auch bei nicht professionellen Anwendern immer häufiger. Heutzutage sind Analogkameras (Aufnahme und Speicherung auf einem Film) vor allem bei Privatpersonen fast nicht mehr anzutreffen und auch semiprofessionellen Fotografen wird durch das Segment der Digitalen Spiegelreflexkameras eine gute alternative zu Analogkamera geboten.Funktionsweise einer Digitalkamera
Das Bild trifft nach dem Scharfstellen (meistens automatisch durch Autofokus) durch das Objektiv auf dem digitalen Bildwandler (Sensor) auf und wird, nachdem es eine reihe von Prozessen z.B. die Komprimierung und Farb-Rekonstruktion durchläuft, als digitales Signal zum Speichermedium (Meistens Speicherkarte) geleitet. Auf das Speichermedium kann der Anwender der Digitalkamera zugreifen und das Bild am Computer ansehen oder mit Hilfe eines Fotodruckers ausdrucken. Bei digitalen Spiegelreflexkameras (hauptsächlich von semiprofessionellen und professionellen Fotografen verwendet) müssen Parameter wie Belichtungszeit, Blende, Fokus usw. meistens Manuell eingestellt werden. Das Bild wird hier von einem Spiegel auf den Bildwandler reflektiert. So kann sich die Auslöseverzögerung enorm verringern.
Vor und Nachteile Digitalkameras gegenüber Analogkameras (für Privatanwender)
+Bilder können von Digitalkameras nach belieben gelöscht werden. So kann Speicherplatz für neue Bilder geschaffen werden. So verringern sich die Folgekosten von „Fehlschüssen“ Enorm.+Die Folgekosten sind im Allgemeinen niedriger. Wo man früher Film und Ausarbeitung zahlen musste stehen heute wiederbeschreibbare Speicherkarte und Computer.
+Durch den Einsatz sogenannter Firmware sind Kameras viel Benutzerfreundlicher geworden. Bei modernen Kameras müssen Parameter wie Blitz, Belichtungszeit und ähnliches nicht mehr Manuell eingestellt werden.
-Vorallem nicht Spigelreflexkameras haben eine deutlich größere Auslöseverzögerung. Somit werden Motive für Schnappschüsse oft verpasst.
-Fotos verliergen im Allgemeinen an Wert(schätzung). Früher klebte man die wenigen Urlaubsfotos liebevoll in ein Fotoalbum. Heute hat man von einem Urlaub huderte Fotos und da man sie am Bildschirm ansehen kann Kleben sie die Wenigsten Leute ins Fotoalbum.
-Da man ohne Folgekosten mit einer Digitalkamera viel mehr Fotos machen kann als mit einer Analogkamera bekommt man viele Situationen (z.B. im Urlaub) nur durch den Sucher mit.
Um die Vor- und Nachteile der Digitalkameras gegenüber der Analogkameras abzuwägen, sollte jedoch vorher ein umfassender Digitalkamera Vergleich im Internet oder anhand von Printmedien durchgeführt werden.
